Konzept

Pädagogische Konzeption:

I. Naturpädagogik

  • Kinder machen in der Natur täglich viele verschiedene Primärerfahrungen und erleben Dinge nicht nur aus zweiter Hand (Bilderbücher etc.)
  • Der Wald lässt viel Raum für Kreativität und Phantasie: Gegenstände und Plätze, die für ein Spiel gebraucht werden, sind in ihrer Bedeutung und Funktion nicht festgelegt und können von den Kindern in jeder Form benannt und bespielt werden – alles kann alles sein.
  • Die Natur und der Wald als Bewegungsraum ohne Türen, ohne Wände, ohne Dächer, also ohne räumliche Enge, bietet Kindern vielfältige Bewegungsanlässe und -Möglichkeiten und trägt in hohem Maße auf natürliche Art und Weise im Kindergartenalltag zur Gesundheitsförderung bei.
  • Die Natur und der Wald bieten vielfältige und natürliche Anlässe und Angebote, alle Sinne gleichermaßen anzusprechen und zu entwickeln, ohne, dass dabei einzelne Sinne dauerhaft reizüberflutet werden.
  • Kinder lernen ganzjährig und im Wechsel der Jahreszeiten ihren Körper zu spüren (Habe ich noch Kraft, um auf Bäume zu klettern? Bin ich außer Atem? Wärmt mich die Sonne? Habe ich kalte Füße? Was brauche ich, damit es mir gut geht?).
  • Unter Baumwipfeln und freiem Himmel haben die Kinder die Möglichkeit, sich zurück zu ziehen, zur Ruhe zu kommen und Stille gemeinsam oder nur für sich und in sich zu erfahren.
  • Das Erleben, Vorleben und Verinnerlichen eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, mit anderen Menschen, anderen Lebewesen und der Umwelt sowie ihrer Ressourcen ist Alltag im Naturkindergarten.
  • Kinder, die schon frühzeitig für die Natur und unsere Umwelt sensibilisiert werden, fühlen sich auch als Erwachsene für sie verantwortlich und achten sie als schützenswerter Raum.

II. Beziehungs- und Bedürfnisorientierung

Mit dem Aufbau einer stabilen Beziehung zu den ErzieherInnen und einer sicheren Bindung diesen gegenüber, ist es Kindern möglich, sich auch außerhalb ihrer Familien sicher und geborgen zu fühlen und den Kindergarten als Bereicherung und Mehrwert zu erleben.

Daher legen wir großen Wert auf eine sanfte, individuelle Eingewöhnung mit mehreren Schnuppertagen und ausführlichen Gesprächen vor Kindergartenbeginn, intensivem Beziehungsaufbau zwischen Kindern und ErzieherInnen sowie Patenschaften mit älteren Kindern.

Auch für die Eltern, die ihr Kind zunächst in noch fremde Hände geben, ist dieses Vorgehen eine Bereicherung und gibt ihnen die Möglichkeit, diese erste Trennung mit gutem Gefühl zu begleiten.

  • Die Kinder werden als eigenständige, vollwertige Persönlichkeiten an- und wahrgenommen und in ihrem positiven Selbstbild stets unterstützt: „So wie Du bist, bist Du genau richtig!“
  • Die ErzieherInnen
    • lassen alle Gefühle der Kinder zu und begleiten diese
    • nehmen die Kinder und ihre Bedürfnisse ernst
    • begegnen ihnen respektvoll und wertfrei auf Augenhöhe
    • sehen sich als Vorbilder und leben Werte vor, ohne sie zu erzwingen
    • haben ein umfangreiches Wissen über Gehirnentwicklung von Kindern in unterschiedlichem Alter und den damit verbundenen Entwicklungsständen sowie den kognitiven Fähigkeiten und Grenzen
  • Ein vertrauensvolles, beiderseits wertschätzendes Verhältnis zwischen ErzieherInnen und den Eltern sehen wir als wichtigen Grundstein für eine gelingende Eingewöhnung sowie für eine positive Kindergartenzeit (Erziehungspartnerschaft).

Die Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation (nach M.Rosenberg) unter allen am Kindergartenleben beteiligten Menschen ist ein weiterer wichtiger Baustein unseres pädagogischen Konzepts und neben vielen weiteren Punkten und den Bildungsbereichen des KiBiz im ausführlichen Konzept detailliert beschrieben.

Das ausführliche pädagogische Konzept ist noch in Bearbeitung und bald hier hinterlegt